Dienstag, 25. November 2008

Sportaktivität sozial schwacher Kinder

Ich habe gerade für meine Projektarbeit einen sehr interessanten Artikel gefunden. Der für mich wichtigste Abschnitt kann hier gelesen werden!


Klaus HurrelmanKlaus Hurrelmann, Universität Bielefeld
Sozial schwache Kinder fühlen sich früh benachteiligt. Ergebnisse
der 1. World Vision Kinderstudie


Ein markantes Ergebnis dieser Studie ist: Die beiden extremen Muster des Freizeitverhaltens sind von großer Aussagekraft für die Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung der Kinder. Sie verfestigen geradezu getrennte Welten. Die 25% vielseitigen Freizeitler nämlich stecken voller Impulsen und haben positive Einstellungen zu Schule und Zukunft. Die 25% Medienkonsumenten fallen hingegen durch Trägheit und geringe Bildungsaktivitäten auf. Sie sind wenig in Sportvereine eingebunden, erfahren kaum Anregungen aus Kunst und Musik, gehen nur zu einem kleineren Teil förderlichen Freizeitbeschäftigungen wie regelmäßigem Lesen, Basteln, Musizieren, Tanzen und Malen nach und wenden sich stattdessen passiven Beschäftigungen zu, allen voran dem Fernsehen. Diese Medienkonsumenten kommen vor allem aus den unteren Herkunftsschichten. 41% dieser Kinder berichten davon, täglich mehr als zwei Stunden am Tag vor dem Fernseher zu sitzen. Bei den gut situierten Kindern sind es nur 8%.
So deutlich wie in dieser Studie ist noch nie der Zusammenhang zwischen dem Freizeitverhalten und dem kreativen Entwicklungpotential bei Kindern nachgewiesen worden, der sich bei Eintritt in die Grundschule entsprechend auswirkt:
49% der Kinder aus der untersten Schicht haben einen eigenen Fernseher im Kinderzimmer, nur 16% aus der obersten Schicht. 11% der Unterschicht lesen täglich, aber stolze 46% der Oberschichtler. Bei der Mitgliedschaft in Musikgruppen ist das Verhältnis 4% zu 41%. Wie gesagt: Das sind getrennte Lebenswelten, damit auch getrennte Kultur- und Bildungswelten.

http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag4/downloads/worldvision.pdf.




Samstag, 22. November 2008

Ulla- Hau mal die Hacken in den Teer!

Bin gerade auf einen interessanten Artikel gestoßen, über den ich mich mal gepflegt aufregen könnte. Zehn Jahre zu spät, wenn das Gesundheitssysten zu kollabieren droht; fällt ein paar Kordjacketträgern auf, dass es nicht so weiter gehen kann- Prima, ihr trägt zu recht den "Dr.- Titel". Jetzt plötzlich, sollen Forschungsgelder locker gemacht und das Schulsystem reformiert werden. Der Gedanke an sich ist des Lobes wert, aber leider 10 Jahre zu spät! Denn um Projekte zu starten, durchzuführen und zu evaluieren, ziehen locker nochmals 5-10 Jahre ins Land. Zeit in der die Fußballnationalmannschaft noch Massenhaft Werbung für den berühmten Nussnougataufstrich machen kann, die extra Portion Milch eine Untergrundorganisation gründet und sich in alle Kühlschränke dieser Nation einschleust...!


Kinder in Deutschland: dick und faul?

Auf Deutschland kommt eine Gesundheitskatastrophe zu, warnt die AOK. Der Grund: Unsere Kinder werden immer dicker. Gesundheitsexperten fordern ausreichend Sport und eine Gesundheitserziehung in den Schulen. Doch einigen geht das nicht weit genug.

Das Thema beschäftigt derzeit Ärzte, Politiker und Medien: Wie in den USA werden auch in Deutschland die Kinder immer dicker. Anders als in anderen Ländern gibt es zwar noch keine zuverlässigen Daten, doch laut Gesundheitsministerin Ulla Schmidt belegen vorläufige Zahlen des Robert Koch-Instituts, dass etwa ein Zwanzigstel der 5-7-Jährigen und bereits ein Fünftel der 10-11-Jährigen zu viel Gewicht auf die Waage bringen. Die Folgen sind bereits in jungen Jahren fatal. Professor Dr. Martin Wabisch von der Kinderklinik Ulm kennt drei Hauptprobleme: Manche Kleinkinder sind so dick, dass ihre Erkrankung einer Behinderung gleichkommt - sie können kaum noch laufen. Übergewichtige Jungen in der Pubertät haben wegen ihres kleinen Genitals und ihres Brustansatzes massive psychische Probleme und adipöse Jungendliche geraten in soziale Schwierigkeiten, weil sie sich vergeblich um einen Ausbildungsplatz bemühen.

Zudem drohen gesundheitliche Folgen, die auch bei Erwachsenen mit Übergewicht typisch sind und nun immer früher auftreten: In deutschen Zentren, die diese Kinder betreuen, hat immerhin ein Kind von 100 bereits einen so genannten Altersdiabetes. Hinzu kommt ein Drittel der Betroffenen mit einem metabolischen Syndrom, der Vorstufe der Zuckerkrankheit, ein weiteres Drittel mit einer Fettleber und ähnlich viele mit Skeletterkrankungen.

Weil damit eine unabsehbare Kostenwelle auf die Krankenkassen zurollt, hat sich die AOK als erste dieses Themas angenommen. Sie bietet regionale und nationale Projekte an, um eine gesunde Ernährung und körperliche Betätigung bei Kindern zu fördern. Zudem finanziert sie Behandlungen für Übergewichtige. Doch Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, sieht darüber hinaus die Politik in der Pflicht. Er fordert die Bereitstellung von Geldern für Forschungsprojekte, denn von den bisher zur Verfügung stehenden Behandlungsprogrammen ist nicht bekannt, ob sie wirklich wirken. Zudem muss nach seiner Ansicht durch Öffentlichkeitsarbeit ein soziales Klima entstehen, in dem die Bedeutung von richtiger Ernährung und Bewegung anerkannt wird. Schließlich erwartet Ahrens von der Kultusministerkonferenz, bundesweit für ausreichend Sportunterricht und eine spezielle Gesundheitserziehung zu sorgen. Denn wie bei der Pisa-Studie sind vor allem sozial benachteiligte Kinder betroffen, deren Eltern häufig nur schwer zugänglich sind.

Für Professor Dr. Klaus Hurrelmann, einen Experten für Kindergesundheit aus Bielefeld, gehen diese Forderungen nicht weit genug. Seines Erachtens muss die Basis ein gesundes soziales Umfeld sein, in dem die Kinder als widerstandsfähige, kompetente, starke Persönlichkeiten heranwachsen. Hierauf aufbauend hält Hurrelmann vor allem die Bewegungsförderung für wichtig, weil diese beispielsweise zusätzlich Konzentration sowie Koordination fördert und daher weit mehr positive Effekte hat, als nur die Gewichtskontrolle.

http://www.lifeline.de/special/familie_erziehung/freizeit
_sport/content-129904.html

Quelle: AOK im Dialog "Schwerer Start ins Leben - Übergewicht bei Kindern"
Autor: BSMO Redaktion



Luhmännchen

Eigentlich gilt der Soziologe Niklas Luhmann als Begründer der soziologischen Systemtheorie. Er hatte also ordentlich was auf dem Kasten. Jedoch liegen, wie so oft Genie und Wahnsinn ganz eng beieinander. So auch bei ihm, vergesst Comedians wie Rüdiger Hoffmann oder Johann König, Niklas Luhmann macht sie platt!
Überzeugt euch selber von dem Filmchen:
http://www.youtube.com/watch?v=QZ0Za33tBYc

Literatur

Müssen Arme früher sterben?: Soziale Ungleichheit und Gesundheit in Deutschland
Von Uwe Helmert, Karin Bammann, Wolfgang Voges, Rainer Müller
Veröffentlicht von Juventa, 2000
ISBN 3779911922, 9783779911920
320 Seiten


Seite: 33
Bourdieu: Sozialstrukturanalyse

Begriffsdefinition Habitus:
-der Habitus stellt ein Klassifikationssystem und Erzeugungsprinzip der Praxis dar
-er steht hinter allen: Handlungen, Wahrnehmungen, Denkweisen
-> sorgt für innere Logik und Struktur des Verhaltens


http://books.google.de/books?id=Kdccz6Wmj8cC&printsec=
frontcover&source=gbs_summary_r&cad=0

Sozialer Status und Gesundheit von Kindern


Ergebnisse des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS)
Thomas Lampert, Bärbel-Maria Kurth

Socioeconomic Status and Health in Children and Adolescents – Results of the German Health Interview and Examination Survey for Children and Adolescents (KiGGS)

Introduction: The influence of socioeconomic status (SES) on the health of children and adolescents was investigated. Methods: The data emanated from the German Health Interview and Examination Survey for Children and Adolescents (KiGGS), conducted by the Robert Koch Institute from May 2003 to May 2006 (n = 17 641, age 0–17 years). Socioeconomic status was measured via parental reporting of their school and professional education, professional status, and net household income. Health was assessed in terms of general health status, psychological or behavioural difficulties, and obesity. Results: Children and adolescents from the lowest group of SES are half as likely to have good general health as those in the highest SES group (OR: 0.52, 95% CI: 0.47–0.59). In addition, they were signi-ficantly more commonly affected by psychological and behavioural difficulties (OR: 3.78, 95% CI: 3.00–4.77) and obesity (OR: 2.32, 95% CI: 2.01–2.69).
Discussion: These
results concur with results from the USA, Great Britain and the Scandinavian countries. They reinforce the need fortargeted prevention and health promotion in children and adolescents.

Dtsch Arztebl 2007; 104(43): A 2944–9

Key words: social inequality, child and adolescent health,
prevention, health promotion, health surveys

www.uke.uni-hamburg.de/studierende/downloads/zg-studierende/KIGGS_Sozialer_Status_und_Gesundheit.pdf

Donnerstag, 20. November 2008

"Stomp"

Hatten heute wieder unsere Drama- und Tanzseminar und für meinen Geschmack war es das beste Seminar! Mit gewöhnlichen Alltagsgegenständen wurden mal ordentlich Percussion betrieben. Was dabei heraus kam, seht ihr im folgenden Filmchen:

Mittwoch, 19. November 2008

Mehr geht nicht !

Wie lange braucht ein ein deutscher Durschnittsbürger,um einen Vortrag zum Demokratielernen zu besuchen, an einer Aerobicstunde teilzunehmen, einen Halbmarathon zu laufen, sich den Fuß zu übetreten, eine Blase zu laufen, auf einen Geburtstag zu gehenund parallel dazu eine der ersten zu sein, die von einer Verlobung erfährt?
Was in Deutschland eine Woche dauern würde, passiert mir in Dänemark, mal so locker flockig an einem Tag!
Aber jetzt mal der Reihe nach:
Um 08.15 Uhr ging es mit einem Vortrag einer Kärtner Referentin los, die vor allem über die Pädagogik von Viktor Emil Frankl referierte. Anschließend stand 90 min Aeroibic mit und ohne Stepper auf dem Programm- das war echt ein ganz nettes Kontrastprogramm!
Nachdem wir uns auf den Heimweg machten, schnabulierten wir noch ein Teller Spaghetti, ahnend dass wir die Kohlenhydrate heute noch gut ge- brauchen könnten.
Dann lief der Countdown, um 14.30 Uhr machten wir uns auf die zuvor ausgetüftelte 21 km lange Strecke. Wir haben uns für vier Waldrunden und einer kleinen Schleife entschieden, die summa summarum 21 km lang waren. Das Wetter dazu war, sagen wir mal, leider nicht so überragend, es regnete und der Wind brannte im Gesicht- was in etwa eine gefühlte Temperatur von 5°C ergab.
Nach 2h und 10 min hatten wir die Strecke hinter uns gebracht- während ich stolz wie Oskar war; hatte Doro jetzt eher reserviertere Gefühlsausbrüche! Und lobende Worte von unseren Mitstudenten kommentierte sie mit einem lässigen: "Oh, Leid" (Dies heisst auf hochdeutsch frei übersetzt: Oh, jetzt hört mal auf mit dem ständigen gelobe, wenn ihr einfach ruhig seid tut ihr mir den größten Gefallen!)
Aber Doro (da musst du jetzt durch) du warst und bist wirklich großartig!!!
Ein kurzes Statement gibts in dem kleinen Filmchen:



Der Tag wurde dann noch mit einer netten Geburtstagseinladung und einer Verlobungbekanntgabe abgerundet!

Schea wars....!

Montag, 17. November 2008

Feste feiern!

Am Wochende waren wir mal wieder gepflegt auf der Piste und ich muss sagen, es war wundervoll! Der andere morgen war jetzt nicht so überragend, aber da muss man halt auch mal Abstriche machen! Haben uns trotzdem zum Joggen geschleppt und unseren haushaltlichen Pflichten gewidmet. Es war mir mal wieder ein Fest!


Jenny, Lisa, Ich, Doro


Dienstag, 11. November 2008

"Gerhard das ist unsere !!!"

An dieser Stelle muss ich einen Post Sören unserem Soziologiedozenten widmen. Eigentlich schließen sich die zwei Wörter "Soziologie" und "Spass" gegenseitig aus, denn für mich war Soziologie bis dato alles andere als Spass. Doch nun ist es anderes, denn unser Dozent schafft es, uns total in seinen Bann zu ziehen. Da werden mal Bezüge zu "Sex and the City" geschaffen und aufgezeigt wie Männer ihr Revier markieren.
Das Thema Sozialistion wird anhand einer pantomimisch dargestellten Autokaufszene vorgestellt. Während der Mann die technischen Daten des Autos checkt, klappt die Ehefrau die Sonnenblende runter, zupft im Spiegel die Haare zurecht; überprüft noch kurz ob das Handschuhfach groß genug ist bevor sie dann beschließt: "Gerhard das ist unsere !!!" (Originalzitat von Sören, der eigentlich nur englisch spricht)

Sonntag, 9. November 2008

Die Highlights !

So, an dieser Stelle ist es mal wieder Zeit, die letzten Wochen kurz revue passieren zu lassen.
Viel Spass!!

Samstag, 8. November 2008

Hot- hotter- wir!















Gestern Abend haben wir uns mal wieder selbst übertroffen. Anlässlich der Mottoparty an unserer Uni haben wir uns in Wilma, Britney Spears, Rotkäppchen, Nena, Audrey Hepburn und in Grace Kelly verwandel! Bereits Stunden vorher wurden Haare toupiert, Kleider umgeändert (ganz Mariah Carey mäßig, wurde Jenny sogar in ihr Kleid eingenäht) und gegenseitige Kleidertauschaktionen gestartet! Aber das Ergebnis konnte sich echt zeigen lassen!!!

Dienstag, 4. November 2008

Art- Attack

Wir hatten heute Kunst und Zeichnen und zu unserer Überraschung starteten wir gleich mit einem Selbstportrait. Wie wir uns so geschlagen haben seht ihr an den Ergebnissen:

v.l.n.r.: Doro, Bine, Joana, Sarah, Judith
unten: Ich, Kathrin, Lisa, Tobi, Jenny

Montag, 3. November 2008

Hurrrra- Wochenende!

Am Freitag haben wir bereits das Wochenende eingeläutet, morgens gings nach Kolding zum Stadtbummel und anschließend machten sich die vier Unerschrockenen -Doro, Jenny, Lisa, Ich- auf die Jagd nach coolen Klamotten in Dänemarks Second Hand Läden. Es hat sich echt gelohnt, alle sind fündig geworden! Am Abend luden wir dann unsere engsten Anvertrauten Nanna und Klaus zum Kässpätzle essen ein- es wurde ein langer und schöner Abend. Der Samstag stand dann im Zeichen der Regeneration, bevor es dann am Sonntag ab ins Stadion ging. Die dänische Bundesliga stand auf dem Platz: Sønderjyske gegen den FC Randers. In Deutschland könnt euch darunter ein Regionalliga-Spiel vorstellen, wobei die Eintrittspreise hingegen Bundesligaformat haben. Soweit so gut dies mal zu den Fakten, jetzt kommt der emotionale Teil: Sønderjyske wäre eigentlich der Verein gewesen für den wir gezittert, geschrien und applaudiert hätten, jedoch konnten wir uns dies aufgrund (sagen wir mal) mangelnder Konkurrenzfähigkeit sparen. Im Klartext Sønderjyske wurde mit 4:1 gnadenlos vom Platz gefegt! Zitat des Co- Trainers: »Das war nicht die schlechteste Leistung dieser Saison, es war die dümmste«

Samstag, 1. November 2008

Und schon wieder ne Woche rum!

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen von Sport, Fitness, Tanz ... usw. Am Montag gings los mit nem Fitnesstest und einer Vorlesung über maßgeschneiderte Trainingspläne! Am Dienstag gings weiter mit ein paar Jazztanzeinlagen und Kraftübungen. Und der Donnerstag stand mal wieder ganz im Zeichen von Drama und Tanz und ich kann euch sagen: "es war ein Drama mit dem Tanz!" Irgendwie sind dänische Volkstänze und Standarttänze nicht so mein Ding- man, man, man das Timing. Aber wie immer war der Spassfaktor verdammt hoch! Unsere neu gewonnenen Tanzkompetenzen, haben wir dann am Abend in unserer Stammkneipe gleich ausprobiert- wir waren stolz wie Oskar auch mal tanztechnisch was auf dem Kasten zu haben. Jenny und ich hatten dabei soviel Spass, dass wir quasi die ganze Nacht das morgens gelernte angewendet haben.

Samstag, 25. Oktober 2008

Schluss mit Lustig!

So, nach den ganzen Ausflügen, diversen Festchen ging diese Woche der Ernst des Lebens los! Am Dienstag mussten wir unser Praktikumsaufenthalt präsentieren, am Donnerstag gings zum "Drama und Tanz" - Seminar und den krönenden Abschluss gab´s dann am Freitag!
Bei dänischem "Grießgram- Wetter" gings los zum Orientierungslauf! Eine Karte ein Kompass und ab die Post! Um das Risiko von verschollenen Menschen zu minimieren, machten wir uns in zweier- Teams auf die Socken ( Obwohl, wenn ich es mir recht überlege sind die Zweierteams bestens dafür geeignet, dass gleich zwei Personen verschollen sind- aber egal!). Lisa und ich pirschten dann los durch Dickicht, Wald, Gestrüp, Flüsse und Gräben. Aber a propos Gräben, da gabs noch nen kleinen Zwischenfall: Beim überqueren von so einem Graben hab ich die Konsistenz des Untergrundes leider überschätzt. Das Ende vom Lied war dann, dass es mir mein Turnschuh ausszog ( richtig- der blieb stecken) und vom selbigen, war nur noch ein kleines weisses Schnürchen zu sehen! Hätten wir ihn fotografiert, hätte man das Foto als Suchspiel zu 9Live schicken können und ich wette Niemand hätte die Lösung gewusst bis der Hot-Button zugeschlagen hätte!
Aber letztendlich haben wir uns echt gut geschlagen und waren richtig gut. Auch die anschließenden Spielchen in der Halle hatten ein wahnsinns Spassfaktor.
Nach 3,5 Stunden Sport an Land gings dann weiter zum Schwimmen in die Halle- es stand vor allem Rückenschwimmen auf dem Programm. Unser Dozent war echt sehr Kompetent und machte mit uns wirklich clevere und hilfreiche Übungen! Nach fünft Stunden Sport waren wir zwar fertig wie ein Schnitzel bzw. wie viele Schnitzel - aber egal jede Schweißperle hatte sich gelohnt!


Freitag, 17. Oktober 2008

Kopenhagen- Survival of the fittest

Kopenhagen eine Stadt die 1,2 mio Einwohner hat, dort gibt es geschätzte 1,19 mio Fahrräder und 1,18 mio Fahrradkuriere! Die Hauptstadt von Dänemark ist auf jeden Fall eine Reise Wert und es ist für jeden etwas dabei- es gibt unzählige Museen, Schlösser, Szene-Viertel, Shoppingmeilen und schöne Menschen!
Leider ist die ganze Angelegenheit nicht ganz billig, ich hab für ein Cappuccino mal locker fünf Euro bezahlt- aber man gönnt sich ja sonst nicht´s!
Aber nun Schluss der langen Rede, seht euch die Fotos an und macht euch selbst ein Bild!
Viel Spass!

Sonntag, 12. Oktober 2008

Das war´s - die letzte Woche Efterskole

So, nun ist ist unser Praktikum an der Sundeved Efterskole vorbei. Es war ne klasse Zeit die ich nicht missen möchte und an die ich oft denken werde. Vor allem war die letzte Woche echt schön, dies liegt nicht zuletzt daran, da wir eine Art Klassenfahrt gemacht haben. Am Mittwoch ging´s los nach Flensburg an ein deutschs Gymnasium und auf die Ausstellung Phänomenta. Am Donnertstag ging´s via Boot in Tönning zu einer Robbensandbank und zum Krebse fangen, mittags haben wir dann in St. Peter Ording im Watt einen Drachen gebaut und ihn mehr oder weniger erfolgreich fliegen lassen. Besser gesagt alle Drachen sind geflogen bis auf Tobi´s und meinen, aber vielleicht lag es auch daran, da wir einen Kunstflugdrachen gebaut haben?! Wie unser Prachtexemplar aussah und wie er mal lässig über 3000 Fuß in die Höhe stieg, könnt ihr im folgenden Filmchen sehen:

Am letzten Tag fuhren wir dann nach Glücksburg wo wir mit dem Schiff nach Grästen übersetzten. Ach ja , unsere de luxe, knaller, wahnsinns, fünf Sterne, nobel, mit pipapo Herberge stellte eine Turnhalle dar. Ehrlich gesagt, habe ich es mit viel, viel schlimmer vorgesetellt mit 123 Leuten in einer Turnhalle zu übernachten - es war kein Problem - und hat echt Spass gemacht!
Wieder an unserer Efterskole angekommen machte sich dann die Aufbruchstimmung breit, wir packten unser Zeug zusammen und machten uns auf den emotionalen Super- Gau bereit. Die Rede des Rektors vor 123 Schüler und ein tosender Applaus als sich der Rektor bei uns bedankte, machte die Situation jetzt nicht unbedingt besser.

Montag, 6. Oktober 2008

Die zweiten zehn Tage- ein Resumee


Tataaaa- nun ist es wieder soweit es gibt ne kleine visuelle Zusammenfassung der letzten zehn Tage. Viel Spass damit!!!

Sonntag, 5. Oktober 2008

Ein schöner Tag!

Heut haben wir bei einem Spaziergang mal so richtig wahrgenommen, dass der Herbst vor der Tür steht. Und da wir uns jetzt seit drei Wochen hier aufhalten, fühlen wir uns nicht mehr als Standart- Pauschal-Touristen, sondern schon richtig als Haderselverurgesteine. Naja, eventuell liegt es auch daran, dass wir in einer bestimmten gemütlichen Kneipe schon persönlich mit Vornamen angesprochen werden und quasi zum Inventar gehören, aber unsere Mission lautet ( Ja, der aufmerksames Leser meines Bloggs, schüttelt die Antwort aus der Hüfte): Ausbau der interkulturellen Kompetenzen!!!
Ein paar Impressionen von unserem heutigen Ausflug, gibt es natürlich auch!

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Erstmal Kompetenz ausstrahlen!

Gestern, als die ganzen Lehrer und Mitarbeiter so zusammen beim Frühstück saßen, studierte ich mal so den Stundenplan der kommenden Woche. Und mit meiner klassischen Naivität (und nicht ahnend welche Folgen diese Frage in sich birgt) fragte ich mal so in die Runde, was "Løbetraining" auf dem Stundenplan bedeutet. Mir wurde dann gesagt, dass es nichts anderes als Lauftraining sei, jedoch wäre es doch klasse, wenn ich die Gruppe heut Mittag betreuen würde, weil der Lehrer der die Gruppe eigentlich begleitet nicht da sei. So, da steckte ich jetzt mal so im Schlamassel, einerseits dachte ich mir: Ich mit 15 Jungs im rebellischen "null Bock, da mach ich nicht mit, mach doch dein Zeug alleine, was willst du eigentlich von mir- Alter", andererseits kann die ganze Angelegenheit auch tierisch viel Spass machen! Da der Zweite Gedanke überwiegt hat, stimmte ich zu. Nun, war es soweit 13 Jungs und zwei Mädels, standen zum vereinbarten Zeitpunkt am Treffpunkt- es waren alle da bis auf Zwei (aber bekanntlich sind 10% Verlust immer dabei)!
Ok, habe ich mir gedacht erstmal Kompetenz ausstrahlen, das Programm habe ich mir dann während dem Einlaufen ausgedacht- ich musste ja erstmal schauen wie Gruppe so drauf ist! Attacke, jetzt gings los: Erst haben wir uns zwei Kilometer warmgelaufen, dann gings weiter mit ein paar Technikübungen (Skippings, Kniehebe- und Fussgelenksläufe- meine Mädels zu Hause wissen wovon ich rede), dann gings wieder die zwei Kilometer zurück an die Schule. Von dort aus sind wir ne 1000m lange abgemessene Runde auf Zeit gelaufen, leider wurde der Streckenrekord nicht geknackt, aber man muss ja nicht gleich übertreiben! Zum Schluss haben wir uns noch locker gedehnt und ein kleines Spielchen gemacht- fertig! Schwuppdiwupp war die Zeit rum und mit den Mädels und Jungs hat´s echt viel Spass gemacht- es war mir ein Fest!
Mein letzter Dank gilt nun noch Tobi dem Kamerakind, der die Beweisfotos machte!
Ach übrigens,
a propos Foto, ich seh darauf aus wie ein Liliputaner, aber eigentlich bin ich 1,70m groß!