Mittwoch, 10. Dezember 2008

Don´t worry!

Leute wir werden das Ding am Montag rocken. Also bei dem was ich heut alles gesehen geht das alles andere als schief- und wenn´s irgendwo haken sollte, denkt dran wir sind keine Maschinen. Und außerdem gibt es ja noch die Kompetenzsausstrahlungs - und die 100% Überzeugendeauftrettaktik! Da kann quasi gar nicht´s passieren.


Dienstag, 9. Dezember 2008

Werbewirkungsmodelle

Hier möchte ich einen kleinen Auzug der Werbewirkungsmodelle vorstellen:


Zusammenhang- Essverhalten und Werbung

Während es in fast allen europäischen Ländern Gesetze zur kindergerichteten Werbung gibt, hält sich Deutschland fein raus. Die Begründung liegt darin, dass kein Zusammenhang zwischen Fernsehkonsum und Essverhalten bestünde! Na, das sehe ich aber anders und der Herr Dr. Jason Halford von der Universität Liverpool auch:

TV food adverts increase obese children's appetite by 134%

Liverpool, UK - 24 April 2007: Obese and overweight children increase their food intake by more than 100% after watching food advertisements on television; a study by the University of Liverpool psychologists has shown.

A group of 60 children of varying weights, aged between nine and eleven years was shown a series of both food television adverts and toy adverts, followed by a cartoon. Food intake following the food adverts was significantly higher compared with the toy adverts in all weight groups, with the obese children increasing their consumption by 134%; overweight children by 101% and normal weight children by 84%.

It was also found that weight dictated food preference during the experiment. Food of differing fat contents was made available to the children to eat at their own will, ranging from high fat sweet snacks to low fat savoury products. The obese group consistently chose the highest fat product - chocolate - whereas the overweight children chose jelly sweets which have a lower fat content, as well as chocolate.

Dr Jason Halford, Director of the University’s Kissileff Human Ingestive Behaviour Laboratory commented: “Our research confirms food TV advertising has a profound effect on all children’s eating habits – doubling their consumption rate. The study was also particularly interesting in suggesting a strong connection between weight and susceptibility to over-eating when exposed to food adverts on television.”

In this country, 14% of children are classed as obese and the average UK child watches 17 hours of commercial television a week. A ban on junk food advertising around children’s television programmes was introduced in the UK in January 2007 yet surveys have shown that many children still watch during ‘family viewing’ hours in the evening when the ban does not apply.

The University research team is presenting its research at the European Congress on Obesity in Budapest this week.

Future studies are planned to investigate whether enhanced responsiveness to food adverts or the greater amount of television children are watching is a predictor of childhood obesity.


http://www.liv.ac.uk/news/press_releases/2007/04/obesity_ads.htm



Montag, 8. Dezember 2008

Zum Nachdenken

Nachdem ich mich wahnsinnig über Werbespots aufgeregt habe und dadurch mindestens drei Jahre meines Lebens verloren habe, bin ich echt ganz froh, dass ich einen Lichtblick gefunden habe. Es gibt sie doch, die gut gemachte Werbung- ohne Silikonlippen, Botexstirn, Stubsnäschen und gempimte, abgesaugte, gestraffte Regionen weiter unten! Seht es euch an und ihr werdet merken- ihr seid verdammt toll!!!








http://www.initiativefuerwahreschoenheit.de
/dsef07/t5.aspx?id=8591&filmno=2

Sonntag, 7. Dezember 2008

Die große Einflüsterung


Habe mir ein paar Ausgaben der Zeitschrift "Psychologie Heute" besorgt, da einge Artikel zu meinem Thema passen. Ich bin tatsächlich in der Januarausgabe von 2006 fündig geworden. Den Artikel "Die große Einfüsterung"(Seite 38-42), verfasst von Lydia Lang, habe ich kurz zusammengefasst:






Die Psychologie des Übezeugens

Habe ein sehr interssantes Video gefunden! Gut, es ist jetzt nicht wahnsinnig aktuell (wenn man der Mode Beachtung schenkt), aber trotzdem interessant!




1. Reziprozität („reciprocation“): Wir sind geneigt, jemandem, der uns einen Gefallen getan hat, diesen Gefallen zu erwidern. Dieses Prinzip wird zum Beispiel genutzt bei der Methode „Kaffeefahrt und Rheumadecken“.

2. Knappheit ( „scarcity“): Ein Produkt wird in limitierter Auflage herausgebracht, oder ist nur begrenzte Zeit erhältlich. Erst gestern sah ich eine Anzeige vom Media Markt: „Ohne Mehrwertsteuer, -19%, nur heute, 3.1.2008“.

3. Autorität („authority“): Promis machen Werbung. Das kann, in Kombination mit „heavy rotation“ (ständige Wiederholung), ein Nervfaktor erster Güte sein. Noch Jahre nach der Kampagne können wir uns erinnern, wie Verona Feldbusch den „Blobb“ verkaufte oder Boris Becker verblüfft verkündete „Ich bin drin“. Aber es funktioniert, sonst würden wir auch Thomas Gottschalk, Harald Schmidt oder Günter Jauch weniger oft sehen.

4. Commitment und Konsistenz („commitment“): Dieses Prinzip geht in die Richtung „Wer A sagt, muss auch B sagen“. Wir haben ein starkes Bestreben, uns als konsistent wahrzunehmen. Wenn wir uns nicht als konsistent wahrnehmen in unserem Handeln, dann erzeugt das kognitive Dissonanz und das ist unangenehm. Wenn wir also bereits zu einem kleinen Aspekt einer Sache „Ja“ gesagt haben, dann sind wir eher bereit, auch einem Aspekt mit weiter reichender Bedeutung zuzustimmen, z.B. etwas Konkretes dafür zu tun. Verkäufer nennen das die „Fuß-in-der-Tür-Taktik“. Erst geht es um kleine Dinge, zu denen wir leicht „Ja“ sagen können. Dann geht es aber um größere Dinge und es wird schwieriger, sich da heraus zu winden (wir haben schließlich schon einmal zugestimmt…).

5. Sympathie („liking“): Dieses Prinzip entfaltet seine Wirkung, wenn wir von uns bereits bekannten Personen kaufen, oder wenn fremde Personen sich geschickt bei uns einschmeicheln. Wir sind dann viel eher geneigt, „Ja“ zu sagen, denn es ist (quasi) eine befreundete Person, von der wir kaufen. Das Sympathie-Prinzip wird ganz bewusst genutzt bei Tupperware-Parties. Auch Multi-Level-Marketing (MLM), neuerdings auch „Network-Marketing“ genannt, funktioniert so.

6. Soziale Bewährtheit („consensus“): „Das meistverkaufte Produkt“, „der führende Hersteller“, etc. Ja, wenn so viele das kaufen, dann muss es doch gut sein. Da kann ich ja nichts falsch machen… Oder stellen Sie sich einmal vor, wie der Sketch „Dinner for One oder Der neunzigste Geburtstag“ mit Freddie Frinton (an Sylvester Pflicht!) wirken würde, ohne die Lacher, Kiekser, und spitzen Schreie aus dem Publikum! – Es ist einfach so: Wir orientieren uns daran, was andere für gut halten.

Samstag, 6. Dezember 2008

Projektarbeit

Die Rundfunkanstalten wissen genau ihre Zielgruppe- folglich setzen sie auch ihre Werbung zielgruppenorientiert ein!
In der folgenden Tabelle habe ich die bliebtesten Sender mit dem Anteil von Lebens-
mittelwerbungen verglichen. Angermerkt muss werden, dass Ki.Ka quasi außer Konkurrenz steht, da sie auf kommerzielle Werbung verzichten.


Es weihnachtet sehr!

Infomaterial

Ich hab ne interessante Seite gefunden die den Kommilitonen (evtl. Tobi und Jenny) helfen kann, die sich mit sportlicher Aktivität von Kinder und Jugendlichen befassen:



http://www.kiggs.de/experten
/downloads/dokumente/ppt_SportBewegung.pdf

Freitag, 5. Dezember 2008

Die Hilde hat Recht!



Man muss nicht wegen jeder Kleingkeit in den pharmazeutischen Giftschrank greifen. Natürlich sollte man nicht leichtsinnig sein oder alles auf die leichte Schulter nehmen. Aber ich denke man muss lernen, dass das ein oder andere Zwicken ein Zeichen des Körpers ist- das nicht mit analgetischen Hemmern unterdrückt werden sollte. Vielleicht helfen auch manchmal ein paar Stündchen Ruhe und Schlaf oder Omas Hausmittelchen z.B. über den ein oder anderen Schnupfen hinweg?!
Selbst "das Hilde" hat letztendlich die richtige Entscheidung getroffen!!!

Grazilität, Ästhetik, Dynamik...

Kleines Video vom Handballspiel meiner Kommilitonen:

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Inhalt der Präsentation

Hier mal ein grober Fahrplan für den Inhalt meiner Präsentation:

Thema: Wie die Werbung das Essverhalten beeinflusst

1. Warum bin ich auf dieses Thema gekommen:
- Motivation: Immer mehr Kinder verbringen ihre Freizeit vor dem Fernsehgeräten und Computer, folglich sind sie der Werbung ausgesetzt
-durch eigenes aktives beobachten der Fernsehwerbung und anschließendem Auseinander- setzen mit den Produkten, taten sich einige Unklarheiten auf
Bsp.: Ungesunde Lebensmittel mit einer viel zu hohen Nährstoffdichte werden als gesunde Zwischenmahlzeit verkauft!

2. Medienkonsum (Fernsehen) und Übergewicht:
- in wie weit hängen diese Faktoren zusammen ( Statistik)
- wie wird auf Werbung reagiert- unbewusste Aufnahme der angepriesenen Produkte oder Auseinandersetzung mit dem Produkt

3. Warum macht Werbung dick:
- Webepsychologie
- warum können gerade Kinder
der Werbung oft nicht widerstehen

4. Lösungsvorschläge:
- Medienkompetenz
- Gesetzgebung im Vergleich zu anderen Ländern
....


Sonntag, 30. November 2008

Quax der Bruchpilot war wieder unterwegs!

Quax der Bruchpilot, war mal wieder unterwegs und hat sich den Haxen zerstört- tja man muss auch seinem Ruf gerecht werden. Hiermit dankt Quax der Bruchpilot, der Krankenschwester Kathrin und Doro, dem kranken Bruder Tobi und dem restlichen Pflegepersonal!

Donnerstag, 27. November 2008

Hauptsache der Rubel rollt- egal auf welche Kosten!

Übergewichtige Kinder - falsche Vorbilder:

Wie der Deutsche Fußballbund mit Dickmachern Kasse macht

Sendung vom 22. September 2005, Autor: Chris Humbs

Bild zum Beitrag: Übergewichtige Kinder - falsche Vorbilder: Wie der Deutsche Fußballbund mit Dickmachern Kasse macht




Sportler, Fußballspieler vor allem, gelten für viele Kinder als Vorbilder, denen sie nacheifern. Auch was das Essen angeht. Was gut für Ballack, Bierhoff und Co. ist, so glauben viele, kann auch Kindern und Jugendlichen nicht schaden. Und so fällt die Werbung der Sportstars für Coca-Cola, Chips oder Alkohol auf fruchtbaren Boden. Für den DFB ein gutes Geschäft: denn der lässt sich den Einsatz seiner Spitzenkräfte und die Verwendung seines Logos teuer bezahlen – im Gegenzug dürfen die Firmen dann in den Stadien werben und die WM 2006 sponsern. Verbraucherschützer kritisieren, dass der DFB seiner Verantwortung nicht nachkommt und nur „ans Kasse“ machen denkt.
(...)


Thomas Isenberg, Bundesverband der Verbraucherzentralen, Abteilung Gesundheit und Ernährung
„Ich halte es für sehr problematisch, dass Spitzensportler, die ja Vorbild für unsere Kinder und unserer Gesellschaft sein sollen, suggerieren, man lebt sportlich und gesund, wenn man sich ungesund ernährt. Das sind die falschen Ernährungsbotschaften, die vermittelt werden.“

Wir wollten mit den Werbestars vom DFB sprechen. Nutella-Promotor Kevin Kuranyi mag sich nicht äußern. Spielführer Michael Ballack, Kopf von Coca-Cola und McDonalds, hat kein Bedürfnis, sich zu erklären. Auch der Trainer und Müller-Milch-Vermarkter ist zu einer Stellungnahme nicht bereit.

Zurzeit, so erklärt uns die DFB-Pressestelle, sei es ganz schwierig, Interviews mit Leuten vom DFB zu bekommen.

Den Präsidenten des DFB treffen wir zufällig auf Werbetour in der Telekom-Halle auf der Funkausstellung. Es gelingt uns, von Herrn Mayer-Vorfelder ein kurzes Statement zum Thema zu erhaschen.


KONTRASTE
„Nun machen Sie für viele Unternehmen auch noch Werbung: für McDonalds oder Coca-Cola. Was hat das mit Spitzensport zu tun?“
Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des DFB
„Ja, also, McDonalds, dazu will ich jetzt nichts sagen. Aber Coca-Cola, das ist ja schon eine Sache, die immer mit dem Sport zu tun hatte. Bei McDonalds, dass ist Fastfood und das ist sicherlich der Gesundheit nicht immer zuträglich, insbesondere der sportlichen Figur nicht immer zuträglich. Aber es ist ja auch immer eine Frage des Maßes, das man hält.“

Kinder sollen gefälligst selbst Maß halten. Selber schuld, wenn sie sich durch die Werbespots der DFB-Partner hinreißen lassen, noch mehr Kalorienbomben zu kaufen. Der DFB lehnt jede Verantwortung ab, obwohl in den eigenen Statuten folgendes zu lesen ist:
Zitat:
„Der DFB handelt in sozialer und gesellschaftspolitischer Verantwortung…Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke…“


KONTRASTE
„Jetzt gibt es immer wieder Kritik von Ernährungswissenschaftlern: Warum macht der DFB nicht Werbung für frische Nahrungsmittel – für Obst, Gemüse, für Milch – warum schenkt man in den Stadien keine Milch aus?“
Harald Stenger, Sprecher DFB
„Wir können nur noch einmal wiederholen: Wir haben eine Entscheidung getroffen für die Partner, mit denen wir werben.“

Eine Entscheidung gegen gesunde Ernährung. Der fiel auch eine große Werbeaktion in den Stadien zum Opfer. Die Marketinggesellschaft der Bauern wollte in den Stadien für Milch werben, Milch sogar ausschenken.

Der Hauptsponsor des DFB – Coca-Cola - sah in der Milch nämlich ein Konkurrenzgetränk. Damit war die große Aktion gestorben.

http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb
_beitrag_3151927.html

Verrückte Welt, was die einen Versuchen im mühevoller Kleinstarbeit aufzubauen, reißen ein paar geldgierige Prolleten, die den Hals wohl nie vollbekommen, wieder ein!
Da, kann ich nur sagen Glückwunsch Herr Kuranyi, Ballack und Co. , sie sehen wohl vor lauter Dollarzeichen die Realität nicht mehr, dass nenn ich mal Rückgrat!

Obesity - Vergleich Deutschland Dänemark


References:
Cole TJ et al. Establishing a standard definition for child overweight and obesity worldwide: international survey. British Medical Journal, 2000, 320:1240-1243.
Kromeyer-Hauschild K et al. Perzentile für den Body-mass-Index für das Kindes- und Jugendalter unter Heranziehung verschiedener deutscher Stichproben [Body-mass-index percentiles for children and youth by consultation of different German samples]. Monatsschrift für Kinderheilkunde, 2001, 149:807-818.
Kuczmarski RJ et al. 2000 CDC growth charts for the United States: methods and developments. Vital and Health Statistics, no. 246. Hyattsville, Maryland, National Center for Health Statistics, 2002 (http://www.cdc.gov/nchs/data/series/sr_11/sr11_246.pdf, accessed 5 November 2006).
Measuring change in nutritional status: guidelines for assessing the nutritional impact of supplementary feeding programmes for vulnerable groups. Geneva, World Health Organization, 1983.
Must A, Dallal GE, Dietz WH. Reference data for obesity: 85th and 95th percentiles of body mass index (wt/h2) and triceps skinfold thickness. American Journal of Clinical Nutrition, 1991a, 53:839-846.
Must A, Dallal GE, Dietz WH. Reference data for obesity: 85th and 95th percentiles of body mass index (wt/h2) – a correction. American Journal of Clinical Nutrition, 1991b, 543:773.

http://data.euro.who.int/Nutrition/Default.aspx?TabID=77685

Mittwoch, 26. November 2008

Planänderung

Ich habe soeben beschlossen, mein Präsentationsthema in Richtung Werbung zu lenken. Denn wenn man sich mal mit dem beschäftigt was im Fernsehen als gesund betitelt wird, da stellen sich echt meine Nackenhaare:


Corny Knusbits: Rund gesund, ab in den Mund.
Danone: Gutes kann so gesund sein.
Fruchtzwerge: Der lecker gesunde Spaß.
Nimm2: Gesunde Vitamine naschen.
Snickers: Die gesunde Hand voll Erdnüsse.
Vitalis: Der gesunde Knusper-Genuss.
Yakult: Die kleine Gesundheitspflege.
Yogurette: Es lebe die Gesundheit.
Nestlé LC 1: Ein täglicher Beitrag zu Ihrer Gesundheit.

The challenge of obesity in the WHO European Region

Die Verbreitung von Adipositas in den verschiedenen EU- Ländern:

Hierbei kann mit Hilfe der Grafigen gesagt werden, dass sich diesem Falle Dänemark und Deutschland ein Kopf -an Kopfrennen liefern.


Fact sheet EURO/13/05
Copenhagen, Bucharest, 12 September 2005



http://www.euro.who.int/document/mediacentre/fs1305e.pdf
Seite 2

Children’s health and the environment in Europe

Ich hab eine sehr interessante Graphik gefunden, vielleicht ist sie für den ein oder anderen Kommilitonen nützlich!

Quelle: CHILDREN’S HEALTH AND THE ENVIRONMENT IN EUROPE:
A BASELINE ASSESSMENT

Edited by
D. Dalbokova, M. Krzyzanowski, S. Lloyd


http://www.euro.who.int/Document/E90767.pdf


Werbung- Wenn Geld wichtiger ist als die Gesundheit!

Warum Kinder den Big Mac lieben

VON MICHAEL WENZE
Düsseldorf (RP). Ein typisches Bild vor Supermarktkassen: Kleine Kinder betteln ihre hilflosen Eltern um Süßigkeiten an und zeigen überraschendes Wissen um Produktnamen und Marken. Kein Wunder, denn alleine in den USA investieren Nahrungsmittelhersteller jährlich zehn Milliarden Dollar in die Werbung für Produkte mit Kindern als Zielgruppe.

Ein interdisziplinäres Forscherteam fand heraus, dass bereits das einmalige Anschauen eines Werbespots ausreicht, um die Produktwahl von Vorschulkindern zu beeinflussen.Welche Auswirkungen die Werbeflut des täglichen Lebens auf das Geschmacksempfinden hat, berichteten die Wissenschaftler kürzlich im Fachblatt „Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine“: Sie servierten 63 Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren zwei Fünf-Gänge-Menüs, bestehend aus je einem Geflügelbratling, dem Viertel eines Hamburgers, einer Portion Pommes Frites sowie zwei Babykarotten und einem kleinen Becher Milch oder Apfelsaft - einmal in der typischen Verpackung des Fastfood-Riesen McDonald´s und einmal in neutraler Erscheinung.

Der Fernseher als Geschmacksverstärker?

Entgegen der Erwartung schmeckten die Menüs den Nachwuchsgourmets nicht in gleicher Weise, wie sich besonders im Fall der Kartoffelstäbchen zeigte: Über 76 Prozent der Befragten nahmen die Fritten aus der Verpackung mit Markenlogo als schmackhafter wahr.

Nur zehn Prozent empfanden beide Proben als geschmacklich gleichwertig. Der Trend setzte sich durch alle Gänge fort - auch im Fall der Gemüserohkost, die bei McDonald´s nicht auf der Speisekarte steht.

Wie sich zeigte, bevorzugten besonders Kinder aus Haushalten mit mehr als einem Fernsehgerät, die häufig McDonald´s-Restaurants besuchten, das Menü mit dem orange-gelben M.

Werbung als Appetitanreger für Gemüse?

Die Studienergebnisse bestätigen die Schlussfolgerung eines Berichts der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach das aggressive Bewerben energiereicher, aber vitalstoffarmer Nahrungsmittel ein Grund für das steigende Übergewicht bei Kindern in Industrieländern ist.

Mediziner fordern daher, im Interesse der Kindergesundheit den Spieß umzudrehen und mit gezielten Werbestrategien den jungen Gourmets Obst und Gemüse schmackhaft zu machen.

Das den Kindern der Big Mac so gut schmeckt, hängt auch von der Werbung ab. Das fand eine aktuelle Studie heraus. Foto: AP


http://www.rp-online.de/public/article/wissen/

gesundheit/479089/Warum-Kinder-den-Big-Mac-lieben.html


Dienstag, 25. November 2008

Die Doro ist ein Fuchs!

Kleiner Schatten- Rebus!
Viel Spass beim Raten!

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