Dienstag, 4. November 2008

Art- Attack

Wir hatten heute Kunst und Zeichnen und zu unserer Überraschung starteten wir gleich mit einem Selbstportrait. Wie wir uns so geschlagen haben seht ihr an den Ergebnissen:

v.l.n.r.: Doro, Bine, Joana, Sarah, Judith
unten: Ich, Kathrin, Lisa, Tobi, Jenny

Montag, 3. November 2008

Hurrrra- Wochenende!

Am Freitag haben wir bereits das Wochenende eingeläutet, morgens gings nach Kolding zum Stadtbummel und anschließend machten sich die vier Unerschrockenen -Doro, Jenny, Lisa, Ich- auf die Jagd nach coolen Klamotten in Dänemarks Second Hand Läden. Es hat sich echt gelohnt, alle sind fündig geworden! Am Abend luden wir dann unsere engsten Anvertrauten Nanna und Klaus zum Kässpätzle essen ein- es wurde ein langer und schöner Abend. Der Samstag stand dann im Zeichen der Regeneration, bevor es dann am Sonntag ab ins Stadion ging. Die dänische Bundesliga stand auf dem Platz: Sønderjyske gegen den FC Randers. In Deutschland könnt euch darunter ein Regionalliga-Spiel vorstellen, wobei die Eintrittspreise hingegen Bundesligaformat haben. Soweit so gut dies mal zu den Fakten, jetzt kommt der emotionale Teil: Sønderjyske wäre eigentlich der Verein gewesen für den wir gezittert, geschrien und applaudiert hätten, jedoch konnten wir uns dies aufgrund (sagen wir mal) mangelnder Konkurrenzfähigkeit sparen. Im Klartext Sønderjyske wurde mit 4:1 gnadenlos vom Platz gefegt! Zitat des Co- Trainers: »Das war nicht die schlechteste Leistung dieser Saison, es war die dümmste«

Samstag, 1. November 2008

Und schon wieder ne Woche rum!

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen von Sport, Fitness, Tanz ... usw. Am Montag gings los mit nem Fitnesstest und einer Vorlesung über maßgeschneiderte Trainingspläne! Am Dienstag gings weiter mit ein paar Jazztanzeinlagen und Kraftübungen. Und der Donnerstag stand mal wieder ganz im Zeichen von Drama und Tanz und ich kann euch sagen: "es war ein Drama mit dem Tanz!" Irgendwie sind dänische Volkstänze und Standarttänze nicht so mein Ding- man, man, man das Timing. Aber wie immer war der Spassfaktor verdammt hoch! Unsere neu gewonnenen Tanzkompetenzen, haben wir dann am Abend in unserer Stammkneipe gleich ausprobiert- wir waren stolz wie Oskar auch mal tanztechnisch was auf dem Kasten zu haben. Jenny und ich hatten dabei soviel Spass, dass wir quasi die ganze Nacht das morgens gelernte angewendet haben.

Samstag, 25. Oktober 2008

Schluss mit Lustig!

So, nach den ganzen Ausflügen, diversen Festchen ging diese Woche der Ernst des Lebens los! Am Dienstag mussten wir unser Praktikumsaufenthalt präsentieren, am Donnerstag gings zum "Drama und Tanz" - Seminar und den krönenden Abschluss gab´s dann am Freitag!
Bei dänischem "Grießgram- Wetter" gings los zum Orientierungslauf! Eine Karte ein Kompass und ab die Post! Um das Risiko von verschollenen Menschen zu minimieren, machten wir uns in zweier- Teams auf die Socken ( Obwohl, wenn ich es mir recht überlege sind die Zweierteams bestens dafür geeignet, dass gleich zwei Personen verschollen sind- aber egal!). Lisa und ich pirschten dann los durch Dickicht, Wald, Gestrüp, Flüsse und Gräben. Aber a propos Gräben, da gabs noch nen kleinen Zwischenfall: Beim überqueren von so einem Graben hab ich die Konsistenz des Untergrundes leider überschätzt. Das Ende vom Lied war dann, dass es mir mein Turnschuh ausszog ( richtig- der blieb stecken) und vom selbigen, war nur noch ein kleines weisses Schnürchen zu sehen! Hätten wir ihn fotografiert, hätte man das Foto als Suchspiel zu 9Live schicken können und ich wette Niemand hätte die Lösung gewusst bis der Hot-Button zugeschlagen hätte!
Aber letztendlich haben wir uns echt gut geschlagen und waren richtig gut. Auch die anschließenden Spielchen in der Halle hatten ein wahnsinns Spassfaktor.
Nach 3,5 Stunden Sport an Land gings dann weiter zum Schwimmen in die Halle- es stand vor allem Rückenschwimmen auf dem Programm. Unser Dozent war echt sehr Kompetent und machte mit uns wirklich clevere und hilfreiche Übungen! Nach fünft Stunden Sport waren wir zwar fertig wie ein Schnitzel bzw. wie viele Schnitzel - aber egal jede Schweißperle hatte sich gelohnt!


Freitag, 17. Oktober 2008

Kopenhagen- Survival of the fittest

Kopenhagen eine Stadt die 1,2 mio Einwohner hat, dort gibt es geschätzte 1,19 mio Fahrräder und 1,18 mio Fahrradkuriere! Die Hauptstadt von Dänemark ist auf jeden Fall eine Reise Wert und es ist für jeden etwas dabei- es gibt unzählige Museen, Schlösser, Szene-Viertel, Shoppingmeilen und schöne Menschen!
Leider ist die ganze Angelegenheit nicht ganz billig, ich hab für ein Cappuccino mal locker fünf Euro bezahlt- aber man gönnt sich ja sonst nicht´s!
Aber nun Schluss der langen Rede, seht euch die Fotos an und macht euch selbst ein Bild!
Viel Spass!

Sonntag, 12. Oktober 2008

Das war´s - die letzte Woche Efterskole

So, nun ist ist unser Praktikum an der Sundeved Efterskole vorbei. Es war ne klasse Zeit die ich nicht missen möchte und an die ich oft denken werde. Vor allem war die letzte Woche echt schön, dies liegt nicht zuletzt daran, da wir eine Art Klassenfahrt gemacht haben. Am Mittwoch ging´s los nach Flensburg an ein deutschs Gymnasium und auf die Ausstellung Phänomenta. Am Donnertstag ging´s via Boot in Tönning zu einer Robbensandbank und zum Krebse fangen, mittags haben wir dann in St. Peter Ording im Watt einen Drachen gebaut und ihn mehr oder weniger erfolgreich fliegen lassen. Besser gesagt alle Drachen sind geflogen bis auf Tobi´s und meinen, aber vielleicht lag es auch daran, da wir einen Kunstflugdrachen gebaut haben?! Wie unser Prachtexemplar aussah und wie er mal lässig über 3000 Fuß in die Höhe stieg, könnt ihr im folgenden Filmchen sehen:

Am letzten Tag fuhren wir dann nach Glücksburg wo wir mit dem Schiff nach Grästen übersetzten. Ach ja , unsere de luxe, knaller, wahnsinns, fünf Sterne, nobel, mit pipapo Herberge stellte eine Turnhalle dar. Ehrlich gesagt, habe ich es mit viel, viel schlimmer vorgesetellt mit 123 Leuten in einer Turnhalle zu übernachten - es war kein Problem - und hat echt Spass gemacht!
Wieder an unserer Efterskole angekommen machte sich dann die Aufbruchstimmung breit, wir packten unser Zeug zusammen und machten uns auf den emotionalen Super- Gau bereit. Die Rede des Rektors vor 123 Schüler und ein tosender Applaus als sich der Rektor bei uns bedankte, machte die Situation jetzt nicht unbedingt besser.

Montag, 6. Oktober 2008

Die zweiten zehn Tage- ein Resumee


Tataaaa- nun ist es wieder soweit es gibt ne kleine visuelle Zusammenfassung der letzten zehn Tage. Viel Spass damit!!!

Sonntag, 5. Oktober 2008

Ein schöner Tag!

Heut haben wir bei einem Spaziergang mal so richtig wahrgenommen, dass der Herbst vor der Tür steht. Und da wir uns jetzt seit drei Wochen hier aufhalten, fühlen wir uns nicht mehr als Standart- Pauschal-Touristen, sondern schon richtig als Haderselverurgesteine. Naja, eventuell liegt es auch daran, dass wir in einer bestimmten gemütlichen Kneipe schon persönlich mit Vornamen angesprochen werden und quasi zum Inventar gehören, aber unsere Mission lautet ( Ja, der aufmerksames Leser meines Bloggs, schüttelt die Antwort aus der Hüfte): Ausbau der interkulturellen Kompetenzen!!!
Ein paar Impressionen von unserem heutigen Ausflug, gibt es natürlich auch!

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Erstmal Kompetenz ausstrahlen!

Gestern, als die ganzen Lehrer und Mitarbeiter so zusammen beim Frühstück saßen, studierte ich mal so den Stundenplan der kommenden Woche. Und mit meiner klassischen Naivität (und nicht ahnend welche Folgen diese Frage in sich birgt) fragte ich mal so in die Runde, was "Løbetraining" auf dem Stundenplan bedeutet. Mir wurde dann gesagt, dass es nichts anderes als Lauftraining sei, jedoch wäre es doch klasse, wenn ich die Gruppe heut Mittag betreuen würde, weil der Lehrer der die Gruppe eigentlich begleitet nicht da sei. So, da steckte ich jetzt mal so im Schlamassel, einerseits dachte ich mir: Ich mit 15 Jungs im rebellischen "null Bock, da mach ich nicht mit, mach doch dein Zeug alleine, was willst du eigentlich von mir- Alter", andererseits kann die ganze Angelegenheit auch tierisch viel Spass machen! Da der Zweite Gedanke überwiegt hat, stimmte ich zu. Nun, war es soweit 13 Jungs und zwei Mädels, standen zum vereinbarten Zeitpunkt am Treffpunkt- es waren alle da bis auf Zwei (aber bekanntlich sind 10% Verlust immer dabei)!
Ok, habe ich mir gedacht erstmal Kompetenz ausstrahlen, das Programm habe ich mir dann während dem Einlaufen ausgedacht- ich musste ja erstmal schauen wie Gruppe so drauf ist! Attacke, jetzt gings los: Erst haben wir uns zwei Kilometer warmgelaufen, dann gings weiter mit ein paar Technikübungen (Skippings, Kniehebe- und Fussgelenksläufe- meine Mädels zu Hause wissen wovon ich rede), dann gings wieder die zwei Kilometer zurück an die Schule. Von dort aus sind wir ne 1000m lange abgemessene Runde auf Zeit gelaufen, leider wurde der Streckenrekord nicht geknackt, aber man muss ja nicht gleich übertreiben! Zum Schluss haben wir uns noch locker gedehnt und ein kleines Spielchen gemacht- fertig! Schwuppdiwupp war die Zeit rum und mit den Mädels und Jungs hat´s echt viel Spass gemacht- es war mir ein Fest!
Mein letzter Dank gilt nun noch Tobi dem Kamerakind, der die Beweisfotos machte!
Ach übrigens,
a propos Foto, ich seh darauf aus wie ein Liliputaner, aber eigentlich bin ich 1,70m groß!

Sonntag, 28. September 2008

Eindrücke Efterskole Vol. 1

Ich hab für euch alle da draußen, wieder ein paar Impressionen zusammmengestellt- denn bekanntlich sprechen ja Bilder mehr als tausend Worte! Viel Spass damit!!!

Donnerstag, 25. September 2008

Unsere "Sundeved Efterskole"

Hier mal ein kleines Lebenszeichen von mir, am Wochenende gibts dann mehr brandheisse Stories.
Tobi und ich sind hier an einer sehr sportlastigen Efterskole, dass ist einerseits sehr erfreulich, weil immer was los ist, andererseits birgt es auch den Nachteil, dass die Jungs Computerlegasteniker sind und es nicht auf die Reihe kriegen, mir den Laptop ans W-LAN Netz anzustoepseln. Dafuer ist es fuer sie kein Problem, mal kurz auf dem Campus ein paar Rueckwaertssaltos zu machen oder ein paar Flick- Flacks. Egal ob morgens um sechs oder abends um neun, man findet immer Jemanden der im Handstand durch die Gegend spaziert oder auf dem Trampolin ein paar Schrauben macht. Aber auch sonst muss ich sagen, dass die Sportlichkeit an der Efterskole echt beeindruckend ist. Ich war gestern beispielsweise bei einem Fussballspiel von den Maedchen dabei und obwohl es diese Damenmannschaft erst seit einem Tag zuvor gab, haben sie die andere Efterkole mit 4:0 mal eben so vom Platz gefegt. Soweit so gut ich melde mich dann am Wochende ausgiebig nochmals!

Sonntag, 21. September 2008

Die ersten zehn Tage- ein Resumee

So, die ersten zehn Tage sind vorbei- und wir haben schon so viel erlebt, das hätte man locker in ein ganzes halbes Jahr packen können!
Damit ihr euch selber ein Bild machen könnt, hab ich für euch ein kleines Filmchen zusammengestellt. Viel Spass damit!!!


Freitag, 19. September 2008

An alle Freunde der Nacht!

Man, man, man das war ein Tag, oder besser gesagt eine Nacht- aber jetzt Eins nach dem Anderen! Gestern ging alles ganz harmlos los erst hatten wir einen Dänischkurs. Obwohl manche Studenten wunderten sich schon, und haben wohl gedacht:" Warum stehen ausgewachsene Studenten auf dem Campus und singen dänische Kinderlieder?" Hiermit möchte die Antwort geben: Wir sind die Deutschen und lernen dänisch! Klingt komisch is aber so!!!
Aber nun weiter im Text: Es folgte eine Vorlesung über interkultrelle Kompetenzen (Freunde merkt euch das gut, ich werden später nochmals darauf zurückkommen)! So weit so gut!
Weil wir den Tipp eines dänischen Mitstudenten bekommen haben, gingen wir am Abend in eine Bar "tribunen"! Dort gab es Freibier für 75 Kronen, das Problem an der ganzen Sache war nur , dass diese Aktion nur von 21.00 - 24.00 galt. So, wenn ihr nun eins und eins zusammen zählt und bedenkt, dass wir Schwaben sind könnt ihr euch den Rest wohl logisch erschließen!
Doch das war noch nicht das Ende vom Lied, weiter ging unser nächtlicher Ausflug in eine Disco "crazy dasy"- hatten auch da viel Spass (haben besonders die interkulturellen Kompetenzen ausgebaut)! Letztlich haben wir dann beschlossen um 05.00 Uhr morgens, uns ins Bett zu legen und die interkulturellen Komptenzen beiseite zu legen!

Mittwoch, 17. September 2008

Die Premiere

Gestern war es soweit - wir haben gekocht. Und es hat alles geklappt, die Verbrennungen dritten Grades sind soweit versorgt, alle Finger sind noch dran, und weitere gravierende Schäden sind bis dato noch nicht bekannt!
Nein, aber jetzt im Ernst, das Essen war genial. Auf dem Speiseplan standen "Smørebrød" und "Råkostlakage"- Prädikat sehr lecker!
Da sich meine Mama und mein Papa jetzt sicher zu Hause fragen werden: "Wa hand dia do gmacht?" Bei Smørebrød und Råkostlakage handelt es sich um belegtes Schwarzbrot (z.B. mit Hering, Rotebeete ...) und um einen süßen Salat, den man als Dessert isst!

Und da wir gerade bei den Premieren sind machen wir doch gleich weiter mit der Nächsten: Auf unserem Stundenpln standen Wasseraktivitäten! Knaller- kann ich euch sagen, es hat total Spass gemacht (vor allem das Rückenschwimmen, wenn man dem Tobi das Schwimmbrett unter seinem Rücken weggezogen hat). Ne, es waren echt klasse Übungen von unserem Dozenten, egal ob Topschwimmer oder Schwimmlegasteniker- jeder kam auf seine Kosten!

Sonntag, 14. September 2008

Einmal Quer durch Dänemark


Haben heute bei herrlichem Wetter, einen knaller Ausflug gemacht! Wir reisten einmal quer durch Dänemark - von der Ostküste zur Westküste. Ich muss sagen, dass ich von der landschaftlichen Vielfalt echt überrascht wurde - Dänemark hat weitaus mehr zu bieten als man denkt.
Aber das seht ihr am besten an den Fotos!

Samstag, 13. September 2008

Die Taufe

Am Freitag wurden wir offiziel in den elitären Kreis der CVU Haderlslev Studenten aufgenommen! Die Zeremonie war nicht so feierlich wie wir es zuerst dachten ;)!
Mit jungfräulicher Naivität, nahmen wir zuerst an einem 10 km langen Spaziergang Teil, bei dem wir Aufgaben erledigen mussten, waren wir erfolgreich so wurden wir mit Hochprozentigem belohnt. Die anfängliche Begeitsterung für diese Art der Belohnung, schwächte sich dann auf etwa halber Strecke etwas ab- denn wir waren verdammt gut!
Nach fünf Stunden hatten wir unsere Tour beendet, doch jetzt ging´s erst richtig los!
Denn der Satz eines dänischen Studenten "...zieht bitte alles aus, was nicht nass werden darf...", rief nicht gerade Behaglichkeit hervor!
So wurden wir mit verbundenen Augen über einen Parcour geschickt, wir mussten durch den undefinierbaren Matsch robben, durch ein Nudelbad kriechen und zum Finale wurden wir via Rutsche (Bild) komplett getauft (ja, komplett bedeutet Tauchstation)!